Die Stuhluntersuchung mittels eines Schnelltests ist ein einfaches, auch außerhalb des Labors durchführbares Testverfahren, mit welchem Nachweise spezieller Krankheitsindikatoren im Stuhl möglich sind.

Unsere Tests sollen für das Thema Darmkrebsvorsorge sensibilisieren und dafür sorgen im Magen- und Darmbereich gesund zu bleiben!

 

Wir empfehlen einen Arztbesuch... 

 

Wenn Du dich schlecht fühlst, empfehlen wir immer den Arztbesuch!   

Und auch, wenn Du nichts Auffälliges nachweisen konntest, heißt das nicht unbedingt, dass Du gesund bist!

Fehler bei der Testdurchführung können zudem immer und jedem passieren.  

 

Bei einem positivem Ergebnis empfehlen wir dir dringend den Arztbesuch.  

 

Der Helicobacter Pylori Schnelltest und der Schnelltest für Fäkales Okkultes Blut (FOB) ergänzen sich bei der Erkennung von Magen-Darm-Erkrankungen hervorragend, da okkultes Blut ein erstes Symptom eines bereits eingetretenen Problems darstellt, welches auch von weiteren Ursachen als dem H.Pylori Bakterium herrühren kann.   

 

In frühen Stadien weisen Darmkrebs, Geschwüre, Polypen, Colitis, DivertikulitisRisse,

aber auch eine Helicobacter Pylori Infektion, teilweise keine Symptome, außer okkultem Blut im Stuhl, bzw. Antigenen auf. Daher solltest Du dich auch ohne Beschwerden regelmäßig testen und bei einem Positiven Ergebnis auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen!

 

Im Folgenden erläutern wir Dir nun die beiden Tests:
 

Die Stuhltests:

Helicobacter Pylori:

Etwa die Hälfte der erwachsenen Menschen in Deutschland ist mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori infiziert. Eine Helicobacter-Infektion erhöht langfristig das Magenkrebsrisiko.

H. pylori ist ein kleines, spiralförmiges Bakterium, das in der Oberfläche Deines Magens und Zwölffingerdarms leben kann. Studien haben gezeigt, dass mehr als 90% der Patienten mit einem Zwölffingerdarmgeschwür und 80 % der Patienten mit einem Magengeschwür mit H. pylori infiziert sind.

Der genaue Übertragungsweg von Helicobacter pylori ist noch nicht bekannt, es ist aber bekannt, dass die Übertragung von Mensch zu Mensch oral und fäkal-oral stattfindet.

Die meisten Infektionen mit H. Pylori sind symptomlos, daher weißt Du häufig nicht einmal, dass Du erkrankt bist.
Treten Symptome auf, können diese Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Mundgeruch, Übelkeit und Erbrechen sowie ein Druckgefühl im Oberbauch und in der Magengegend sein. Entsteht ein Ulkus, kannst Du oder der Arzt bei Verdacht diesen mit einem FOB Stuhltest (Fäkales Okkultes Blut) zur Diagnosesicherung einsetzen.
H. pylori kann zudem bei Dir in deinem von ihm besiedelten Magen die Immunabwehr unterdrücken, was dazu führen kann, dass es zu einer chronischen Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis) kommt. Diese Schädigung erhöht das Risiko für ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür, sowie für Magenkrebs.

Zur Diagnose lässt sich zum Beispiel eine Gastroskopie (Magenspiegelung), ein Atemtest oder ein Stuhltest einsetzen.


H. pylori lässt sich erfolgreich therapieren.
Man wendet die sogenannte Tripeltherapie an. Das sind zwei Antibiotika und ein Protonenpumpeninhibitor.

Es gibt das französische Tripel (Amoxicillin, Clarithromycin und bspw. Omeprazol, oder Lansoprazol)
sowie das italienische Tripel (Metronidazol, Clarithromycin und bspw. Omeprazol oder Lansoprazol)

Hierbei ist zu beachten:

- Protonenpumpeninhibitoren sollten auf nüchternen Magen, eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit eingenommen werden

- Es kann zu Wechselwirkungen zwischen Amoxicillin und oralen Kontrazeptiva kommen

- Wird Metronidazol eingenommen muss eine Alkohol-Karenz eingehalten werden!

 

Die Therapie sollte auschließlich unter ärztlicher Aufsicht verordnet werden und erfolgen.  

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